One rainy day in Prague

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Werbung/unbeauftragt Nun ist bereits wieder eine Woche vergangen, seit meinem letzten Beitrag. Und mittlerweile ist der Frühling in Prag im vollem Gange. Überall sind die zauberhaften Ergebnisse der vergangen warmen Tage zu bewundern, egal ob es die zarten Blüten des Apfelbaumes sind oder der Flieder, der seine Pracht zeigt.

Und so dachte ich, bei dem wunderschönen Frühlingswetter nehme ich Euch wieder mit nach Prag. Doch es verlief etwas anders. Durch einen Zufall, hatte ich in der Stadt etwas zu erledigen und da dachte ich, perfekt so, kann ich den Tag prima nutzen, um Fotos zu machen und Euch mitnehmen in eine neue Ecke von Prag. Allerdings war das Wetter andere Meinung und ein Regentag machte mir einen kleinen Strich durch meinen Plan. Aber, bei schönem Wetter ist es ja viel zu einfach und Prag ist auch bei schlechtem Wetterverhältnisse schön. Also auf in die City bei miesem Regenwetter.

Wie immer wollte ich auch an diesem Tag den Bus/Bahn in die Stadt nehmen, da dies für mich einfach der beste Weg ist. Mit dem Bus benötigt man in der Regel 5-10 Minuten, aber diesmal sollte es etwas länger dauern, denn mein Bus stand im Stau. Und ich weiß nicht, wie es Euch in öffentlichen Verkehrsmitteln geht, aber mir kommt dann die Wartezeit viel länger vor. Da gibt es keine Musik, welche Ablenkung bietet, außer natürlich man hat seine Kopfhörer dabei. Und die andere Frage: wohin mit meinen Augen. Wohin schauen die ganze Zeit? Eigentlich eine ideale Gelegenheit andere Leute zu beobachten, aber erwischt werden möchte man dabei natürlich auch nicht. Obwohl ich sagen muss, dass ich da ganz relaxt bin. Ich schaue mich da ganz selbstverständlich um und mach mir keine Gedanken darüber, denn genauso gut könnte auch ich beobachtet werden. Ich lasse das beklemmende Gefühl und den Drang vielleicht nur starr in eine leere Ecke zu schauen einfach nicht zu und warte schauend, bis es weiter geht.

Wie zu Beginn erwähnt war ja mein Plan für diesen Tag ein Anderer. Welcher, das verrate ich das nächste Mal. Da nach meinen Erledigungen und einer kleinen Shoppingtour die Mittagszeit nicht so fern war, ging es für mich in ein mir bekanntes Lokal. Das Styl & Interier, welches sich unmittelbar  an der Metrostation Můstek befindet. Also ideal bei Regen.

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Das besonders an diesem Café ist, das die Möglichkeit besteht, einzelne Teile des Interieurs zu kaufen. Daher ein kleiner Einblick in diese zauberhafte Lokalität.

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Mein Mittagessen habe ich in einer heimeligen Ecke genossen mit einem gemütlichen Blick in den verregneten Garten. Zudem hatte ich ein super leckeres Soulfood, aus der Lunchkarte. Ein gelungenes Risotto mit Gemüse und einer Mangolimonade.

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Doch leider ist auch irgendwann die Mittagspause vorbei und so ging es auch für mich wieder raus in den Regen. Aber mit einem warmen Bauch war der Weg nicht zu schwer und unterstützt mit einem Coffee to go war der Heimweg wirklich kein Problem. Obwohl eine Sache hat mich noch richtig geärgert, denn niemand konnte mir eine absolute Auskunft geben. Und da merke ich leider immer wieder, dass es doch gewisse Sprachbarrieren gibt, die das Leben manchmal erschweren. Aber davon lasse ich mich natürlich nicht einschüchtern.

Somit freu ich auf den nächsten Ausflug Richtung Prag, um Dich mit zunehmen an einen Ort über welchen Du vielleicht schon einmal etwas gehört habt.

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One Sunday around Prague – Hrad Český Šternberk

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Werbung/unbeauftragt. Wow was für ein Osterwochenende! Habt Ihr die Zeit mit Euren Lieben gut verbracht? Wir waren dieses Osterfest bei unseren Eltern und haben mit Freunden einen schönen Abend bei Osterfeuer und Cocktails verbracht. Wie in einem meiner letzten Beiträge hatte ich ja bereits erwähnt, dass wir uns im Moment so ein wenig zwischen Gehen und Bleiben befinden. Noch gibt es diesbezüglich noch keine Neuigkeiten, aber um die Zeit bis dahin nicht nur mit Nachdenken zu vergeuden, wollen wir noch so viel wie möglich in und um Prag herum erleben.

Also ging es für uns Anfang April, an einem Sonntagvormittag in die nicht weit entfernte Burg Český Šternberk. Nach etwas mehr als 60 km sind wir am Ziel angekommen. Dann hieß es nur Auto abstellen und einen kleinen Berg hinauflaufen.

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Oben angelangt sind wir auch gleich Richtung Information gelaufen, denn wir wollten natürlich gern eine Tour durch das Schloss machen. Leider war der nächstmögliche Rundgang erst eine Weile später, sodass wir die Zeit nutzten uns den gegenüberliegenden Turm, den Kerker anzusehen.

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Nachdem wir, beziehungsweise mein Mann und unser Muckel sich den Kerker angesehen haben (da ich blieb mit dem Hund draußen) ging es wieder zurück zum Schloss. Und während wir so gewartet haben, ist Folgendes passiert. Zwei kleine Mädchen spielten vor dem Eingang des Ticketverkaufs und unser Kleiner erkannte eines der beiden Mädchen und meinte: ‘Sie kenn ich aus der Schule…”! Was sagt man dazu, ich selber kannte ich die dazugehörigen Eltern zwar nicht, aber es stellte sich heraus, dass eines der beiden Girls und unser Bub gemeinsam eine Nachmittagsaktivität in der Schule haben. Zufälle gibt es doch immer wieder…

Und dann ging es los, die Tour. Es war seh interessant und die Räumlichkeiten waren sehr beeindruckend. Fotos vom inneren des Schlosses habe ich ganz ehrlich nicht gemacht, da sich der Besucher selbst von den Begebenheiten verzaubern lassen sollte. Aber von außen gibt es ein paar Aufnahmen, welche ich Euch gern zeigen möchte.

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Könnt Ihr die gelbe Forsythie sehen? Als wir da waren, war sie der einzige Frühlingsblüher, welchen man aus weiter Entfernung sehen konnte. Einfach zauberhaft und ich denke, mittlerweile ist sie nicht mehr allein. Aber dies nur mal am Rande erwähnt :).

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Natürlich macht so eine Erkundungsrunde mächtig hungrig und so ging es für uns nach der Besichtigung in ein nah Liegendes Restaurant, welches von außen unscheinbar wirkte, aber super leckeres Essen hatte. So saßen wir in dem dazugehörigen Biergarten, ließen uns die Aprilsonne ins Gesicht scheinen und genossen unser gemeinsames Essen.

Ok zugegeben auf dem Weg nach Hause haben wir an einer super leckeren Bäckerei gehalten und (da wir uns nicht entscheiden konnten) haben 4 Stück Torte mitgenommen. Man bedenke, wir sind nur 2 Erwachsen und 1 Kind. Nur soviel zum Abschluss, es war unverschämt köstlich und für uns Erwachsene gab es kein Abendbrot mehr an diesem Sonntag.

Das nächste Mal nehme ich Euch wieder mit in die City und ich habe auch schon eine Idee wohin. Bleibt neugierig…

Stefanie

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One spring morning in Prague II

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Werbung/unbeauftragt. Was soll ich sagen, ich hab es tatsächlich geschafft meinen Plan der letzten Woche umzusetzen. Mitnehmen wollte ich Euch, um Prag wieder ein bisschen näher zu Euch zu bringen. GESAGT…GETAN. So habe ich mir  mein Handy geschnappt und nach netten Cafés Ausschau gehalten, um dieses als mein Ausgangspunkt genommen. Da ich an diesem Tag jedoch etwas verspätetet, als geplant gestartet bin, ist es dann doch nicht das ursprünglich geplante Café geworden, ich habe mich auf dem Weg dahin einfach für eine andere Route entschieden. Startpunkt war nun also ein Platz in Prag II der Náměstí Míru heißt. Ein wunderschöner Ort, der sowohl im Sommer, als im Winter einen Besuch wert ist. Im Winter deswegen, weil hier ein kleiner, süßer Weihnachtsmarkt seine Pforten öffnet, sicher ist dieser nicht zu vergleichen mit den großen Weihnachtsmärkten, aber perfekt um in guter Gesellschaft einen leckeren heißen Wein zu trinken.

Das Besondere am Náměstí Míru ist zudem, dass von Ihm mehrere Straßen ausgehen. Also entschied ich mich einfach für eine und startete meine Tour. Erwähnen sollte ich vielleicht noch, dass als ich meine Tour startete, es bereits Mittagszeit war und mein Magen mächtig knurrte. Also hielt ich meine Augen offen für ein einladend aussehendes Restaurant oder Café.

Und da fiele es mir wieder ein, wohin es mich verschlagen könnte für ein leckeres Mittagessen. Denn in diesem Restaurant habe ich bereits im ersten Jahr unseres Abenteuers gegessen. Damals hatte ich an einem Kurs teilgenommen, der das Thema Food Photography hatte. Der positive Nebeneffekt war, dass ich somit tolle Bekanntschaften mit wunderschönen Restaurants Prag machen konnte. Und dieses war eins davon. “Dish…fine burger bistro”

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Wow ein kleines Deja vu, welches bereits drei Jahre her ist.

Und ich muss gestehen, einen Burger habe ich nicht bestellt, sondern einen leckeren Salat mit Pommes.

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Nachdem ich mich in dieser gemütlichen Atmosphäre gestärkt habe ging es weiter durch Prag II. Bei schönstem Sonnenschein ging es für mich entlang von wunderschönen Hausfassaden und blühenden Bäumen. So viele Bilder habe ich gemacht, dass ich fast nicht aufhören konnte. Am liebsten würde ich Euch diese alle zeigen, aber das könnte womöglich etwas langweilig werden. Daher nur eine kleine Auswahl…

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Natürlich bekommt man nach soviel Bewegung an der frischen Frühlingsluft Appetit auf eine kleine Süßigkeit und was soll ich sagen. Da wartete auch schon mein zweites Deja vu auf mich. Denn auf dem Weg zurück zu einem kleinem Lokal, welches ich gleich nach dem Burger Bistro gesehen hatte (die Lust auf einen Kaffee aber noch nicht so stark war) habe ich mich wieder erinnert. Beziehungsweise kam die Erinnerung, als ich das Cafe betreten habe.

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Welches leckere Stück Kuchen es geworden ist, werde ich Euch auf dem letzten Bild zeigen…Und mit dieser Errungenschaft ging es weiter zu meinem letzten Stopp an diesem Tag. Gelandet bin ich dabei nicht nur in einem Cafe sondern einem Restaurant. Zuerst war ich mir gar nicht sicher, ob es möglich ist auch nur einen Kaffee zu bestellen, aber das Personal war sehr hilfsbereit und natürlich kein Problem. Meine Wahl fiel sehr schnell auf einen, für mich neu, Macha Cappuccino. Und da hat mich nicht nur die tolle Farbe überzeugt, sondern auch der Geschmack. Den Macha Cappuccino habe ich bestimmt nicht zu letzten Mal getrunken. Auch die Menükarte lass sich vielversprechend, aber ich war noch zu gut gesättigt von meinem Salat und french frites.

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Nach dieser kleinen Stärkung ging es dann aber für mich wieder nach Hause, denn da wartet bereits unser Hund und später natürlich auch unser Muckel auf mich. Es war ein wunderschöner Tag in Prag und bald schon werde mich wieder auf den Weg machen, um neue Ecken zu entdecken.

Schließend zeig ich Euch noch meine köstliche Kuchenausbeute. Meine Wahl fiel auf eine Stück RAW-Kokoskuchen.

Nun hoffe ich, dass ich diese kleine Runde gefallen hat und das wir uns bei der zweiten wiedersehen.

Stefanie

 

 

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