Me…Mrs. Dorothie

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Es ist der 12. November und ich sitze mit meiner frisch aufgebrühten Tasse Tee, gern würde ich jetzt schreiben “an meinem Schreibtisch”, an unserem Wohnzimmertisch und überlege, wo die Reise mit meinem Blog hingehen soll.

Eine ganze Weile ist es her, dass ich hier etwas veröffentlicht habe. Einige Faktoren kamen zusammen, die es mir irgendwie schwer machten mich zu motivieren. Zum einen, klar die neuen Richtlinien, die es zu beachten gilt und zum andere auch die Frage, wie möchte ich meinen Blog weiterführen.

Was sind die Themen, die mich beschäftigen und vielleicht auch Euch interessieren oder neugierig machen? Was kann ich Euch, über mich erzählen. Neue Gedanke sollen geteilte werden und die Angst vor Neuem, Unbekannten, ganz klein erscheinen lassen, bzw. ganz verschwinden lassen. Das sind meine Grundgedanken, warum ich damals (kann man das nach 1 Jahr überhaupt sagen) mit dieser Idee gestartet bin. Und die Idee, Euch mitzunehmen. Nach Prag. Gern wollte ich Euch die Ecken zeigen, die zum einen weltbekannt sind und die jeder, welcher Prag einmal besucht, gesehen haben sollte und zum anderen wollte ich Euch die Ecken zeigen, die vielleicht noch nicht jeder kennt. Und wie ist es als Frau mit Familie im Ausland zu leben? Welche Herausforderungen gilt es zu meisten.

Aber dazu ist es nicht so richtig gekommen, denn immer standen andere Dinge auf meiner täglich to-do-Liste, die es galt abzuarbeiten. Dazu kommt, dass ich eine Person bin, die sich erst den kreativen Dingen widmen kann, wenn alle andern Aufgaben erledigt sind. Und vielleicht ist dies genau meine Zwickmühle, die es nun gibt für mich zu durchbrechen. Mit dem Ziel mich selbst zu verwirklichen, mich auszuleben mit dem Schreiben und dem Fotografieren. Und dafür benötigt es einen Weg, besser gesagt: MEINEN WEG.

Und wie dieser genau aussehen soll, darüber werde ich mir in den kommenden Wochen Gedanken machen.

Vorerst werde ich meine älteren Beiträge offline lassen, um mir Platz zu schaffen für neuen Raum. Vielleicht kommen Sie aber auch genauso wieder online.

Lasst Euch überraschend – so wie ich.

Stefanie

Und wie es manchmal der Zufall so will, habe ich bei einem meiner letzten Spaziergänge mit unserer französischen Bulldogge dieses wunderschöne Motiv gefunden, welches meiner Meinung nach genau zu meinen Gedanken passt, oder was denkt Ihr?

 

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My Easter Brunch Decoration

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am 20.3. 2018 war kalendarischer Frühlingsanfang, aber weiß das der Frühling auch? Denn dieses Gefühl habe ich bis jetzt noch nicht, aber ich glaube ganz fest daran. Und vielleicht wird es doch nicht ganz so ungemütlich, denn das lange Osterwochenende steht in den Startlöchern und wie wunderbare wäre es, wenn die Kinder ihre Osternester im Garten suchen könnten. Und dann auch noch in unserem, denn das erste Mal seit dem wir im Ausland leben, werden wir Ostern bei uns feiern.

Wir haben eingeladen zum Osterbrunch und das ist gar nicht so einfach, wie vielleicht zu Anfang ganz euphorisch gedacht. Da kommt einiges auf uns zu, bei 10 Personen, die es gilt, kulinarisch zu verköstigen.

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Doch bevor ich da ein wenig ins Detail gehe, will ich Euch gern etwas über eine Ostertradition hier in der tschechischen Republik berichten. Meine liebe Nachbarin hat mir davon erzählt. Tradition ist es aus jungen Weideästen kleine Ruten zu flechten und mit bunten Bändern zu verzieren. Mit dieser gehen am Ostermontag die Jungen und Männer von Haus zu Haus, um die Mädchen und Frauen symbolische mit dieser selbstgebastelten Rute zu verhauene. Dies soll den Mädchen und Frauen ein Jahr voller Schönheit und Frische bringen. Eine wirklich interessante Sichtweise, aber warum nicht. Ich persönlich finde es sehr schön, wenn Überlieferungen erhalten bleiben und vor allem umgesetzt werden. Also allen Knaben und Männern viel Spaß am Ostermontag bei diesem Ritual.

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Jetzt möchte ich Euch aber gern meine Tischdekoration für unseren Familienosterbrunch vorstellen, jedoch ohne die Leckereien, denn diese werde ich erst in den nächsten Tagen frisch zubereiten.

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Und wie sollte es anders sein, ist sie in schwarz-weiß gehalten. Aber diesmal mit kleinen Farbakzenten. Einmal in Form einer Hyazinthe pur in ein großes Glas gestellt und 2 grünen Kerzen in Eierform. Gern hätte ich sie in weiß gehabt, aber diese hatte ich noch vom letzten Jahr und ich wollte sie nicht einfach wegpacken. Also habe ich einfach meine zwei Teelichtgläser genommen, habe diese mit Ostergras (super passen würde sicher auch Moos) gefüllt und die Kerze ganz unkompliziert obendrauf. Da mir die Glasvase mit der Pflanze noch etwas zu langweilig war, habe ich kurzerhand einen Osterhasen als Vorlage genommen und aus Tafelfolie diesen ausgeschnitten und auf das Glas geklebt. Voilà und fertig war ein ganz individuelles Gefäß, was jeder Zeit in seinen Urzustand wieder zurückgebracht werden kann.

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Neben den Kerzen habe ich aus gepunkteten Seidenpapier kleine Osterhasen und Ostereier herausgeschnitten. Das war gar nicht so einfach und ein wenig knifflig, aber es geht :). Zudem habe ich aus schwarzer Tafelfolie halbe Eierschalen ausgeschnitten und auf eine Hälfte der Ostereier geklebt. Und da ich gern einen Ostergruß auf dem Tisch haben wollte, kommen zu den Seidenpapierosterhasen, welche aus normalem, etwas dickeren weißen Papier mit den Grüßen “Frohe Ostern”.

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Alles in allem ist meine Osterdekoration doch sehr simple und genau nach meinem Geschmack.

Nun wünsche ich Euch wunderschöne Osterfeiertage mit Euren Lieben und vielleicht kann ich Euch mit meinem Post noch etwas inspirieren.

Habt es fein und bleibt gesund.

Ahoi Stefanie

 

 

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Homemade Energieballs

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wie bei einem meiner letzten Artikel bereits erwähnt, liebe ich es aus übrig gebliebenen Lebensmitteln, oder welchen, die bereits einige Zeit in unserer Vorratskammer wohnen, zu verarbeiten. Und diesmal hatte ich eine große Menge getrocknete Früchte übrig. Darunter waren Aprikosen, Feigen und Datteln. Und was eignet sich da besser, als Energieballs zu machen.

Also alles in den Mixer und los. Doch dann passierte es, der Mixer wollte leider nicht so wie ich. Entweder er war einfach nur zu alt, oder eine andere Ursache war womöglich, dass ich aus versehentlich zu viel auf einmal mixen wollen. Demzufolge war mein Vorhaben gescheitert, aber da ich nun etwas Teig vorbereitet hatte, musste schnell ein neues Gerät her, um den Rest weiterzuverarbeiten.

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Leider vergingen dann doch zwei Wochen, bis es mit dem Projekt Energieballs beendet werden konnte. Zudem hatte ich tatkräftige Unterstützung von meinem kleinen Mann. Also alle Zutaten in den Zerkleinerer, aber diesmal in kleinen Portionen. Hinzu kamen noch Sonnenblumenkerne und zwei Marzipankugeln. Ja richtig gelesen :). Normalerweise hätte ich diese nicht verwendet, aber mein Kleiner ist auf den Geschmack von Marzipankugeln gekommen und schon waren sie mit dabei. Aber man schmeckt sie nicht wirklich heraus.

Auch bei der Wahl der Nüsse könnt ihr natürlich variieren und besonders geschmackvoll sind die Nüsse, wenn sie leicht geröstet sind.

Nun einfach die Masse zu Kugel formen und fertig. Und da ich Kokos liebe, habe ich einfach ein paar Kugeln in Kokosraspeln gewendet. Eine Idee wäre auch, sie mit einer gewünschten Schokoladensorte zu verzieren oder in klein gemahlenen Walnüssen zu wenden.

Aber nun möchte ich Euch gern unser Ergebnis zeigen.

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Dafür, dass es wirklich so wenig Aufwand war, schmecken die Energieballs super lecker. Und das Beste ist, sie sind richtig gesund, können ohne schlechtes Gewissen genossen werden und sind zudem geeignet für Kinder. Und daher sichere ich ihm die Übriggebliebene.

Vielleicht konnte ich Euch wieder ein wenig inspirieren. Habt es fein und bleibt gesund.

Ahoi Stefanie

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Fist days living abroad…

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wo ist die Zeit bloß geblieben. Wir haben März und ich warte auf den Frühling. Wartet Ihr mit? Und während ich so warte und erste Blumen Pflanze für unsere Blumentöpfe vor dem Haus, möchte ich Euch wieder ein Stück in mein Leben im Ausland mitnehmen.

In unserem neuen zu Hause angekommen und nachdem alle Kisten, Koffer verstaut und alle Möbel wieder aufgebaut waren, ging es los unser Leben in einem neuen Land. Da wir vor drei Jahren genau zum Sommer umgezogen sind und sein neues Kindergartenjahr erst im Spätsommer startete, hatten wir drei volle Monate um uns einzuleben. Eine wirklich lange Zeit und sicher nicht nur für mich, sondern auch für ihn. Denn sicher hat er seine Freunde vermisst, daher hatte ich zu Beginn folgende Idee, um ihm ab und zu den Umgang mit Kindern in seinem Alter zu ermöglichen.

Wie wäre es mit einer Einrichtung, die er vielleicht ein- bis zweimal die Woche besuchen könnte, um so neue Freunde zu finden. Und vielleicht auch über diesen kurzen Zeitraum hinaus, denn dies war nur eine Zwischenlösung. Doch wo finden und was? Wichtig war mir zudem, dass es nicht zu kompliziert zu erreichen war, denn ich wollte ungern mit dem Auto in die City fahren.

Und nach ein wenig Recherche hatte ich doch tatsächlich etwas gefunden und dies sogar ganz in unserer Nähe. Einen Kindergarten für tschechischsprachige und englischsprachige Kinder. Und das wollte ich ausprobieren. Also fix eine E-Mail geschrieben und ein paar Tage später das Fahrrad geschnappt und hingefahren. Schneller wäre es sicher gewesen den Telefonhörer in die Hand zu nehmen, um mich ganz unverbindlich zu informieren, aber das hatte ich mir zu dem Zeitpunkt noch nicht getraut.

Am Kindergarten angekommen wurden wir herzlich empfangen, in das morgendliche Begrüßungsritual miteinbezogen und uns bzw. mir wurde alles genau geklärt. Mein kleiner Schatz hat sich da mehr mit dem Erkunden der Gegebenheiten beschäftigt und ich hatte das Gefühl, hier könnte es Ihm gefallen. Jedoch ist es damals nur bei diesem einen Besuch geblieben. Dafür gab es zwei Gründe. Dies war zum einen, dass ich mir die Einrichtung räumlich ein bisschen größer vorstellt und ich die Befürchtung hatte, dass es Ihm womöglich nicht genug ausgelastet hätte. Und mir nach der Euphorie, ihm eine wenig Abwechslung zu bieten (und nicht immer nur mit Mutti zu spielen) bewusst wurde, dass es ihm vielleicht nach der Eingewöhnung nicht leicht fallen würde wieder den Kindergartenplatz zu wechseln.

Also blieb er bei mir zu Hause und wir haben die Zeit des Sommers zusammen genossen.

Und nun warten wir schon auf den dritten Sommer hier in der Tschechischen Republik. Mal sehen, was er diesmal für uns bereit hält. Hoffentlich ganz viele Eiscreme.

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Denn ich liebe Eiscreme und diese Jahr möchte ich gern einige Rezepte ausprobieren, um meine Eismaschine mal so richtig ausführlich zu nutzen.

Ahoi Stefanie

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Before we started…

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hallo lieber Februar. Ja der erste Monat des Jahres ist vorbei und ich möchte euch gern wieder ein wenig in mein Leben nach Prag entführen.

Seit fast 3 Jahren ist die Tschechische Republik mit seiner wunderschönen Hauptstadt beziehungsweise eines kleinen Vorortes, unser Lebensmittelpunkt. Und ich muss im Nachhinein sagen, dass die Umstellung gar nicht so schwer war.

Als ich davon erfuhr, dass es für uns die Möglichkeit gibt, als Familie nach Prag (ich kann mich noch ganz genau an den Tag erinnern im Spätsommer, nicht das Datum, aber ich weiß noch, dass wir alle im Garten waren und ich mit der Wäsche beschäftigt habe) zu gehen und für 3 Jahre da zu leben, war ich doch recht entspannt und bereit mich in dieses Abenteuer einzulassen. Immer mit dem Gedanken daran, dass unsere Familien nicht weit entfernt wohnen.

Nun ging es los mit der Planung doch, bevor wir richtig mit dem Projekt Expat starteten, wartete noch eine andere Herausforderung auf uns, von der ich Euch gern berichten möchte und deren Umsetzung bereits einige Jahre in der Luft lag, aber vor deren Inangriffnahme wir uns immer wieder etwas gesträubt.

Es war unsere Hochzeit…

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Wirklich lange (genau genommen 5 Jahre) wussten wir nicht so richtig das Thema anzugehen und die Fragen, wo wollen wir feiern, wie viele Personen möchten wir einladen, konnten wir nie so richtig für uns beantworten. Und dann stand diese große Veränderung ins Haus und wir wussten…jetzt ist unser Moment gekommen.

Schon immer war es eine Idee von mir im ganz kleinen Kreis zu feiern, dies hieß für mich, mein beiden Herzensmenschen, unser Herzenshund und ich. War nur noch die Frage, wo wir uns das Jawort geben wollen. Da wir zu diesem Zeitpunkt im hohen Norden gewohnt haben, sollte unsere Hochzeit uns daran stets erinnern. Und was passt da besser als ein Leuchtturm auf einer Nordseeinsel?

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So fiel unserer Entscheidung auf Wangerooge. Und es war zauberhaft. Nur wir und das Meer. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn im November (unser Hochzeitsmonat) waren wir gefühlt die einzigen Besucher auf der Insel. Es war grau, nebelig, kalt, aber unheimlich romantisch, gemütlich, idyllisch, friedlich und auf eine wunderbare Weise still. Der Nebel hatte uns komplett umhüllt beim Drachensteigen, spazieren gehen und es fühlte sich toll an. Oft nimmt man diese Momente viel zu wenig wahr, daher ist es umso wichtiger, sich dieser Augenblicke anzunehmen, sie voll auszukosten mit seinen Lieben, um sie sich immer wieder ins Gedächtnis zurückzuholen.

Eines steht daher für uns fest, irgendwann werden wir wiederkommen im November und unseren x-ten Hochzeitstag feiern.

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Werbung…Die Fotos sind von der lieben Yasmin von https://www.yphotography.de

Und nachdem dieses eine Abenteuer erfolgreich beendet wurde, stand das Nächste bereits in den Startlöchern. Der Umzug in ein neues Land.Mehr darüber könnte Ihr unter der Kategorie “My Life” lesen.

 

Ahoi Stefanie

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