Last days 2019 around Prague…

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Hallo Januar 2020 und ein wunderbares, gesundes neues Jahr wünsche ich Euch von Herzen. Wow Januar und wieder sind einige Monate vergangen, seit meines letztens Beitrages. Aber drei Wochen Weihnachtsferien und Weihnachtszeit sind, denke ich ein guter Grund, für etwas Rückzug aus der digitalen Welt, um das Familienleben zu genießen. Wir haben diese Zeit genutzt, um Prag und Umgeben ein bisschen unsicher zu machen. Nach 5 Jahren Expat in der Tschechischen Republik, ist ein Ende in Sicht.

Also wie haben wir die Tage verbracht beziehungsweise wo? Zuerst waren wir in Český Krumlov, welches ungefähr 170km und 2h Fahrt entfernt von Prag im Süden liegt. Besonders bekannt ist  Český Krumlov für seine beeindruckende Altstadt. Viele kleine Gässchen mit Kopfsteinpflaster laden zu einem gemütlichen Spaziergang ein. Wir waren für eine Nacht in einer kleinen süßen Pension direkt an der Moldau. Nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten, ging es dann Richtung Innenstadt über eine kleine Fußgängerbrücke. Auf der anderen Seite angekommen, führte uns der Weg, vorbei an einer Kirche, in das Stadtzentrum zu einem kleinen Weihnachtsmarkt.

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Oh dieser kleine Weihnachtsmarkt war so zauberhaft und gemütlich, dass wir diesen auf jeden Fall noch einmal zur Abendzeit genießen wollten. So ging es weiter Richtung des Český Krumlov Schlosses, welches über die Stadt ragt. Und überall gab es so interessante Details zu entdecken.

Dies war unser Blick von unten und natürlich ging es für uns hoch in den Kirchturm.

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Oben angekommen wurde uns eine wunderschöne Aussicht geboten und das Licht war so wunderschön. Das wunderbare, wenn man Ende Dezember einen Städtetrip macht, ist der, dass nicht sehr viele Touristen unterwegs sind. Versteht mich bitte nicht falsch, es gab Touristen aber ich vermutet im Fühlung oder Sommermonaten Český Krumlov sicherlich noch viel mehr Trubel.

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Natürlich macht Sightseeing etwas müde, sodass wir nach unsere Stadttour wieder in Richtung Pension aufbrachen, aber nicht ohne noch einmal auf den Weihnachtsmarkt zu gehen. Was ich persönlich auch ganz fabelhaft auf diesem kleinen Markt fand, war das ganz alte Karussell. Es passte so perfekt in diese Kulisse, sodass ich auf jeden Fall Aufnahmen davon machen musste.

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Es war ein wunderschöner Tag in dieser bezaubernden kleinen Stadt, die ideal für einen Wochenendausflug ist. Besonders in der Weihnachtszeit und daher möchte ich gern meinen ersten Artikel in 2020 mit den ein paar letzten Weihnachtsmarktimpressionen beenden.

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Liebe Grüße Stefanie 

 

 

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One day in a Christmas wonderland…

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Hello Winter oder besser gesagt hallo Du liebe Weihnachtszeit. Nur noch drei Wochen und es ist Heiliger Abend. Wie sieht diese besondere Zeit bei Euch aus? Verfallt Ihr in Weihnachtsstress oder seid Ihr so gut organisiert, dass Ihr gar nicht in diese Situation kommt?

Bei uns bzw. bei mir sieht es soweit ganz gut aus. Noch sind alle Weihnachtsgeschenke nicht besorgt, aber die Ideen sind da. Und das ist für mich persönlich immer am wichtigsten. Dieses Jahr versuche ich zum mir einen Tag herauszupicken, an dem ich alle Wege erledige. Also Daumen drücken, dass ich es realisieren kann :).

Doch bevor wir unsere erste Adventskranzkerze am letzten Sonntag angezündet haben, ging es für mich und vier Freunde in Erzgebirge.

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Die perfekte Gegend, um sich in Weihnachtsstimmung zu bringen. Für mich ist Seiffen ein Begriff für unsere Weihnachtstraditionen und Weihnachtsdekoration. Wir schmücken unsere Häuser mit Räuchermännchen, Pyramiden, Schwibbogen und leuchtenden Sternen. All diese weihnachtlichen Elemente werden in toller Handarbeit hergestellt und der gesamte Ort ist damit geschmückt. In jedem Fenster kann man helle Sterne sehen und ein traditionell geschnitzter Schwibbogen darf zudem nicht fehlen.

Und dies alles gibt es in wunderschönen Ausführungen, ob traditionell oder modern, zu bestaunen und zu kaufen. Obwohl ich nun ehrlich zugeben muss, dass selbst ich nur ein einiges Mal in Seiffen war und dies auch nur um etwas reparieren zu lassen. So war dieser Ausflug für mich eine prima Gelegenheit, wieder eine wenig Heimat zu spüren und für meine Begleitung aus Amerika und Schweden war und bleibt dieser Ort hoffentlich ein wirkliches Christmas Wonderland. Es hat Spaß gemacht zusammen in diese Welt einzutauchen, bei Fragen zu helfen oder zu übersetzen.

Und was ich ebenfalls ganz wunderbar fand war, dass wir in einem kleinen Geschäft waren, indem man den genauen Prozess der Entstehung von Weihnachtsbäumen zu sehen konnte. Für ein paar Minuten sahen wir, wie diese Bäume entstehen und wie viel Handarbeit in jedem einzelnen steckt. Dies war wirklich sehr beeindruckend. Anbei mal ein paar wenige Eindrücke…

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Das war unser Tag im Erzgebirge und wir hätten sicher noch viel länger bleiben können, um das Weihnachtsgefühl noch etwas länger genießen zu können. Denn wenn es am Nachmittag bereits dunkel wird und die Fenster in jedem Haus leuchten, verändert sich das Gefühl der Weihnacht noch ein bisschen. Es fühlt sich gemütlich an und wenn einem dann noch der Duft von Glühwein und gebrannten Mandeln in die Nase steigt und die ersten Weihnachtslieder erklingen, dann kann eigentlich nichts mehrschief laufen.

Und diese geschmückten Fenster vermisse ich ein wenig hier in Prag. Ab und zu finde ich einen beleuchteten Schwibbogen. Wenn ich so darüber schreibe, fällt mir ein, das ich genau diese geschmückten Fenster mit meiner Kindheit verbindet. Denn immer, wenn ich am Abend auf dem Weg nach Hause war, konnte ich in meiner Straße die einzelnen Schwibbögen zählen und dann war der Weg nur halb so lang…

Doch andere Länder, andere Traditionen und dies besonders in der Weihnachtszeit.

Nun hoffe ich Euch ein wenig in Weihnachtsstimmung versetzt zu haben und wünsche Euch eine zauberhafte Vorweihnachtszeit.

Liebe Grüße Stefanie

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One Sunday around Prague – Hrad Český Šternberk

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Werbung/unbeauftragt. Wow was für ein Osterwochenende! Habt Ihr die Zeit mit Euren Lieben gut verbracht? Wir waren dieses Osterfest bei unseren Eltern und haben mit Freunden einen schönen Abend bei Osterfeuer und Cocktails verbracht. Wie in einem meiner letzten Beiträge hatte ich ja bereits erwähnt, dass wir uns im Moment so ein wenig zwischen Gehen und Bleiben befinden. Noch gibt es diesbezüglich noch keine Neuigkeiten, aber um die Zeit bis dahin nicht nur mit Nachdenken zu vergeuden, wollen wir noch so viel wie möglich in und um Prag herum erleben.

Also ging es für uns Anfang April, an einem Sonntagvormittag in die nicht weit entfernte Burg Český Šternberk. Nach etwas mehr als 60 km sind wir am Ziel angekommen. Dann hieß es nur Auto abstellen und einen kleinen Berg hinauflaufen.

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Oben angelangt sind wir auch gleich Richtung Information gelaufen, denn wir wollten natürlich gern eine Tour durch das Schloss machen. Leider war der nächstmögliche Rundgang erst eine Weile später, sodass wir die Zeit nutzten uns den gegenüberliegenden Turm, den Kerker anzusehen.

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Nachdem wir, beziehungsweise mein Mann und unser Muckel sich den Kerker angesehen haben (da ich blieb mit dem Hund draußen) ging es wieder zurück zum Schloss. Und während wir so gewartet haben, ist Folgendes passiert. Zwei kleine Mädchen spielten vor dem Eingang des Ticketverkaufs und unser Kleiner erkannte eines der beiden Mädchen und meinte: ‘Sie kenn ich aus der Schule…”! Was sagt man dazu, ich selber kannte ich die dazugehörigen Eltern zwar nicht, aber es stellte sich heraus, dass eines der beiden Girls und unser Bub gemeinsam eine Nachmittagsaktivität in der Schule haben. Zufälle gibt es doch immer wieder…

Und dann ging es los, die Tour. Es war seh interessant und die Räumlichkeiten waren sehr beeindruckend. Fotos vom inneren des Schlosses habe ich ganz ehrlich nicht gemacht, da sich der Besucher selbst von den Begebenheiten verzaubern lassen sollte. Aber von außen gibt es ein paar Aufnahmen, welche ich Euch gern zeigen möchte.

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Könnt Ihr die gelbe Forsythie sehen? Als wir da waren, war sie der einzige Frühlingsblüher, welchen man aus weiter Entfernung sehen konnte. Einfach zauberhaft und ich denke, mittlerweile ist sie nicht mehr allein. Aber dies nur mal am Rande erwähnt :).

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Natürlich macht so eine Erkundungsrunde mächtig hungrig und so ging es für uns nach der Besichtigung in ein nah Liegendes Restaurant, welches von außen unscheinbar wirkte, aber super leckeres Essen hatte. So saßen wir in dem dazugehörigen Biergarten, ließen uns die Aprilsonne ins Gesicht scheinen und genossen unser gemeinsames Essen.

Ok zugegeben auf dem Weg nach Hause haben wir an einer super leckeren Bäckerei gehalten und (da wir uns nicht entscheiden konnten) haben 4 Stück Torte mitgenommen. Man bedenke, wir sind nur 2 Erwachsen und 1 Kind. Nur soviel zum Abschluss, es war unverschämt köstlich und für uns Erwachsene gab es kein Abendbrot mehr an diesem Sonntag.

Das nächste Mal nehme ich Euch wieder mit in die City und ich habe auch schon eine Idee wohin. Bleibt neugierig…

Stefanie

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Autumn holidays so close

Ahoi liebe Leser,

Oder besser gesagt guten Morgen. Es ist der Morgen nach der Zeitumstellung und ja was soll ich sagen. Seit 5:00 in der früh sind wir mehr oder weniger wach. Denn, wie sicher die Mamas unter Euch wissen, ist die Zeitumstellung mit kleineren Kindern gar nicht so einfach.

Somit hoffe und wünsche Euch, dass Ihr Euren Morgen, falls er ebenfalls so zeitig gestartet ist, gut übersteht.

Und da ich nun einmal wach bin und das auch eine sehr kreative Zeit sein kann, startet ich mit einem kleinen Urlaubsbericht zu unserem Herbsturlaub im Riesengebirge.  Bevor wir uns jedoch dazu entschlossen hatten, standen viele andere Ideen auf dem Gedankenzettel, wie zum Beispiel Rom, Athen oder Dubai.

Aber oft liegt das Gute so nah und da unseren Lebensmittelpunkt im Moment Prag ist und wir einen prima Tipp von meiner lieben Nachbarin bekommen haben, fiel unsere Entscheidung auf das Hotel im Riesengebirge. Ein wirklich schönes Haus (und hundefreundlich) mit allem was das Herz begehrt vom Billardtisch, über leckeres Frühstück, prima Spielzimmer und Computerraum für die Größeren bis hin zum eigenen Schwimmbad mit Sauna und täglich einer guten Auswahl zum Abendessen und das nicht nur für die Erwachsenen. Und nicht zugvergessen das Kaminzimmer, welches sich direkt an den Essbereich anschließt. An verschneiten Wintertagen kann man da sicher urige, gemütliche Abende verbringen.

Doch das beste am Hotel ist die Lage. Es befindet sich oben auf dem Berg in 1217m Höhe. Im Winter ist die Anreise sicher nicht so einfach, aber wir hatten da noch Glück. Vorsicht ist jedoch angebracht bei der Durchfahrt des Gebirges, da Wildwechsel zu dieser Zeit keine Seltenheit ist. Und auch wir haben zwei Rehe und einen Hasen gesehen.

Und das Zweitbeste war, dass wir die Unterkunft fast allein für uns hatten und somit auf den Wanderwegen die meiste Zeit allein unterwegs sein konnten. Obwohl nicht ganz so einsam, denn Nebel, Nieselregen, Regen und Wind waren öfters unsere Begleiter :). Aber sich einzumummeln und dann die Natur zu erkunden war einfach wunderschön. Ich persönlich mag es zu dieser Jahreszeit draußen zu sein und die frische Luft und die Stille zu genießen. Leider machen wir diese Art von Urlaub eher selten oder besser gesagt nehmen wir uns die Zeit zu wenig, um einfach loszuwanden. Es war traumhaft einfach stehen zu bleiben, tief durchzuatmen und den Nieselregen auf dem Gesicht zu spüren. Und auch wenn unserer kleiner Mann ab uns zu gemeckert hat, hat er klasse mitgemacht und durchgehalten. Somit ein großes Lob an ihn, falls er diesen Artikel irgendwann einmal lesen sollte.

Vom Hotel aus konnten wir zudem auch sehr gut die umliegenden Ortschaften und Landschaften erkundigen. Unsere Ziele waren Harrachov und seine Sprungschanzen, Špindlerův Mlýn mit der Špindlerova bouda und die Schneekoppe. Am abenteuerlichsten war sicher der Abstieg von der Špindlerova bouda, mit wirklich starkem Nebel und Wind im Gepäck.

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Und unten erwartete mich dieses tolle Motiv.

Natürlich ist bei diesem Wetter in den Bergen und um diese Saison die Kleidung ganz entscheidend. Und auf jeden Fall würde ich Euch Wanderkleidung empfehlen., welche (in meinem Fall) aus einer bequemen, leicht angerauten Wanderhose, einer Art Strickjacke mit leichtem Kragen und einer wasserdichten Regenjacke bestand, die wirklich jedem leichten aber auch stärkerem Schauer, standgehalten hat. Und ganz wichtig eine warme Mütze.

Besonders wichtig, war diese Kleidungsausrüstung auf der Schneekoppe, denn da oben pfiff uns der Wind ordentlich um die Ohren und es waren höchstens 3 Grad Celsius. Nach einem treppenreichen Aufstieg, welcher schwieriger war als gedacht (besonders für unseren Hund) hatten wir eine traumhafte Aussicht über das Riesengebirge bis ins Tal.

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Blick auf die Schneekoppe

Oh ich könnte Euch noch so viel mehr Bilder zeigen, aber ich möchte es jetzt erst einmal dabei belassen.

Erzählt mir doch gern, was Ihr in den Herbstferien gemacht habt oder ob Ihr es mögt bei Wind und Nebel wanden zu gehen? Auf Euer Feedback freu ich mich. Laßt es Euch gutgehen.

Ahoi Stefanie

 

 

 

 

 

 

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Sightseeing – Burg Karlštejn

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leider ist bereits wieder eine ganze Weile vergangen seit meinem letztem Blogpost.

Aber gern möchte ich Euch ein Ausflugsziel nahe der tschechischen Hauptstadt ans Herz legen.

Nun leben wir schon seit einiger Zeit in Prag und bis jetzt hatten wir es nicht geschafft uns die wunderschöne Umgebung näher anzuschauen. Da wir vor einigen Wochen Besuch von den Grosseltern hatten, nutzten wir die Chance und sind kurzerhand nach Karlštejn gefahren, welches sich ungefähr 37 km nördlich von Prag befindet.

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Nachdem wir einen kurzen Stopp zum Mittagessen gemacht hatten, kam uns diese tolle Ansicht entgegen. Hoch oben auf dem Berg befindet sich die beeindruckende Burg Karlštejn.

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Als wir oben angekommen waren, und wir einen Teil der Burgmauer entlang gewandert sind, bot sich dieser schöne Blick zum Burgturm hinüber. Wenn der Himmel nicht ganz so wolkenverhangen gewesen wäre, dann hätten das Ambiente noch einen anderen Eindruck hinterlassen. So hatte es durchaus etwas mystisches :).

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Auch der Blick ins Tal ist von der Burg lohnenswert und beeindruckend.

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Bei einer Burgführung wären wir gern dabei gewesen, um etwas mehr über die Geschichte der Burg Karlštejn zu erfahren, jedoch leider waren wir zeitlich etwas begrenzt.

Aber hoffentlich bleibt es nicht beim letzten Besuch, denn das Schöne liegt oft so nah.

Ahoi Stefanie

 

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