My way to clean my mind…

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Wie in meinem letzten Beitrag geschrieben, sind wir mitten in unserem vierten und ich denke auch im vorletzten Jahr hier in Prag. Wow, wie die Zeit verfliegt. Aber ich glaube, das hat weniger damit zu tun, dass wir im Ausland leben, als vielmehr damit, dass wir ständig irgendetwas zu erledigen haben, Termin hinterherjagen, dass wir uns keine Zeit nehmen inne zu Halten. Den Moment zu genießen. Und das ist im Ausland nicht anders, als zu Hause in Deutschland. Es gibt so viele Möglichkeiten sein Leben zu gestalten. Ständig sind wir umgeben von Möglichkeiten, um uns dem Hier und Jetzt zu entziehen. Besonders gut gelingt dies zum Beispiel mit Plattformen des Videostreaming. Die Auswahl ist enorm und jeder Zeit erreichbar. Neben jeder Menge Vorteile liegt genau da die Schwierigkeit und ich will mich da überhaupt nicht herausnehmen. Da ich die meisten Stunden zu Hause allein verbringe, ist es für mich ein leichtes mir eine Serie, Film oder Dokumentation anzusehen. Obwohl ansehen ist das meist nicht, sondern ein reines Abspielen von Stimmen. Manchmal geht es nur, um das Gefühl Personen zuzuhören, die sich unterhalten.

Natürlich höre ich den meisten Tag das Schnarchen meiner französischen Bulldogge, doch das ist nicht ganz das Gleiche.

Und da stellt sich die Frage, schauen wir noch richtig oder konsumieren wir nur noch. Und auch ich möchte mich dieser Frage stellen. Beziehungsweise habe ich mir diese bereits beantwortet. Und mein Ziel ist es, meinem Konsum einzuschränken. Mit dieser ehrlichen Schwäche von mir und der damit verbunden Offenlegung, schriftlich hier auf meinem Blog, stehe ich diesem Ziel ganz positive gegenüber. Zudem gibt es  andere unzählige Varianten, um sich nicht einsam zu fühlen. Als Erstes fällt mir da die Musik ein, mit Ihren unterschiedlichsten Genres, passende für wirklich jede Stimmung. Aber ebenso Podcasts  füllen jeden stillen Raum mit Leben.

Und eine andere Möglichkeit, womöglich die schwierigste von den mir genannten, ist es, die Stille zuzulassen. Die Ruhe nutzen, um konzentriert zu sein. Damit meine ich nicht nur die Stille um zuarbeiten oder zu telefonieren. Nein sie zu nutzen, damit Gedanken frei werden können, damit neue Ideen entstehen oder sich einfach mit sich zu beschäftigen. Es zuzulassen Mal über sich nachzudenken, sich Fragen zu stellen.

In diesem Thema könnte ich mich verlieren und eigentlich bei ich schon viel zu weit von meinen eigentlichen Zeilen, die ich heute an Euch schreiben wollte.

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Gern möchte ich daher meinen Text mit einem Beispiel beenden. Denn wie bereits im oberen Abschnitt zu lesen, fällt es mir auch nicht immer leicht mich nicht einfach berieseln zu lassen. Doch ich möchte dem entgegensteuern und ich fange damit an, dass ich ganz bewusst meine täglichen Spaziergänge mit unserem Hund wahrnehme. Mich nicht mit der Musik, des Hörbuchs oder den Nachrichten ablenken lasse. Nein ganz bedacht diese Gelegenheit nutzen, Gedanken freien Lauf zu lassen und um den Wind und die frische Luft um die Nase zu spüren. Vielleicht wird mir das auch nicht immer gelingen, aber ein Versuch ist es wert, oder…

Stefanie

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How I found my name…

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Eben noch Februar und schon sind wir Mitten im März angekommen. Wie seid Ihr in den März gestartet? Und was für ein Monat ist der März für Euch?

Der März für mich fühlt sich so “in between” an. Wisst Ihr was ich meine? Noch so ein wenig wie Winter und auf der anderen Seite lässt sich an manchen Tagen der Frühling erahnen. Wir hatten auch hier in Prag bereits einige wirklich wunderschöne Tage, die natürlich Lust auf mehr machen. Aber so schnell gibt der Winter nicht auf und ab und zu kommt eine wenig Schnee vom Himmel.

Und während der März seinen Einzug hält nähern wir uns dem Ende unseres vierten Jahres hier in Prag. So ganz ganz langsam rückt die Frage, nach unserem nächsten Stopp, mehr in unser Bewusstsein. Aber ganz ehrlich, so richtig mag ich mich mit dieser Fragestellung noch gar nicht auseinandersetzen. Und noch müssen wir das auch nicht direkt, denn wie gesagt nur ganz leise kloppt dieses Thema an unsere Haustür. Viel lieber möchte ich Euch erzählen, wie ich eigentlich auf meinen Bloggernamen gekommen bin.

Es hat wirklich eine Weile gedauert, bis ich einen Namen gefunden hatte. Der natürlich für mich und meine Idee stehen sollte. Meinen eigenen Namen wollte ich dafür nicht nutzen, denn ich wollte etwas Kreatives. Begonnen hat meine Operation “Namen für den Blog finden” indem ich alle Buchstaben meines Vor- und Nachnamen aufschrieb. Darum hieß es nun eine neue, besondere kreative Benennung zu finden. Ja leichter gesagt als getan, denn so richtig zufrieden war ich nicht. Also könnte ich dies auf die Buchstaben schieben oder auch auf mich, dass ich dafür nicht die passende Lösung fand.

Da dieser Weg leider nicht so erfolgreich war und ich an der Idee aber trotzdem festhalten wollte, nahm ich einfach den Namen meines kleinen Mannes. Und da passierte es. Nachdem ich die Buchstaben eine wenig hin- und hergeschoben hatte, sprang er mir regelrecht ins Gesicht.

Mein Blogname war gefunden. Und was soll ich sagen, ich bin immer noch sehr glücklich damit. Zudem würde der Name ebenfalls gut zu einem Café passen (ein kleiner Traum von mir)?

Dieser kleine Einblick soll jedoch erst der Anfang meiner Geschichte sein. In den hoffentlich bald folgenden Gedanken möchte ich Euch wieder etwas mehr über mich und mein Leben im Ausland berichten. Leider ist dies in letzter Zeit etwas zu kurz gekommen, aber ich beliebe dran. Denn bevor vielleicht das Nächste große Abenteuer auf uns wartet, möchte ich mein Erstes so gut wie nur möglich festhalten für mich, aber auch für diejenigen unter Euch, die auch im Ausland leben oder es vorhaben.

Nun wünsche ich Euch einen zauberhaften Tag und lasse Euch ein paar frühlingshafte Impressionen da.

Stefanie

 

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