Hello February…

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…da bist Du ja endlich. Mein Januar. Was hälst Du für mich und für uns bereit?

So wollte ich eigentlich meinen Blogpost im Januar starten. Doh nun ist bereits der 1. Februar und naja irgendwie ging dieser schneller vorbei als gedacht. Aber nun starte ich einfach einen neuen Versuch…

Wie beginnt Ihr eigentlich so ein neues Jahr? Sind die ersten Tage voll verplant mit dringenden Erledigungen, diversen To-Do Listen, Plänen oder lasst Ihr das neue Jahr vollkommen auf Euch zukommen?

Um ehrlich zu sein, konnten wir die ersten Tage im Januar noch gemeinsam verbringen, da unser kleiner Mann erst in der zweiten Januarwoche in sein neues Halbjahr gestartet ist.

Doch wie haben wir die letzten Tage das Jahres 2018 verbracht?

Für mich persönlich war es das erste Mal, dass ich Silvester (gern würde ich in einem anderen Land schreiben, aber wir leben ja bereits in diesem Land) an einem anderen Ort als zu Hause, oder bei Freunden verbracht habe. Wir waren in Spindlermühle, einem kleinen Skiort in der Tschechischen Republik, welcher sich ca. 2,5h Fahrstunden entfernt befindet. Als wir vor 2 Jahren bereits da waren, für ein Wochenende, wurden wir mit schönsten Winterwetter begrüßt. Nun wurden wir jedoch nur von einer leichten Schneedecke in Empfang genommen. Doch dies sollte sich nach ein paar Tagen gewaltig ändern.

Ab auf die Piste hieß es dann bereits am zweiten Tag nach unserer Ankunft. Und ich gebe, zu etwas mulmig ist mir immer zumute, wenn ich nach über einem Jahr wieder auf dem Snowboard stehe. Aber oben auf dem Berg zu verweilen ist leider keine Alternative, also Mut zusammen nehmen und nach wenigen Minuten ist es, als hätte ich die ganze Zeit nichts anderes gemacht. Es ist ein wunderbares Gefühl mit einer frischen Priese unten im Tal anzukommen.

Aber es gibt noch mehr Punkte, die ich an einem Winterurlaub so liebe und dazu gehören natürlich die Pausen in den Hütten, die zauberhafte Natur und der Ausklang nach dem Fahren bei einer heißen Schokolade. Dieses Ritual haben wir dieses Mal jedoch immer etwas nach vorn verlagert, da uns das Wetter mit all seinen Facetten gezeigt, wer hier der Boss ist. Wir hatten alles dabei, über böigen Wind auf der Bergspitze, starken Regen, traumhafter Sonnenschein und heftigen Schneefall. Doch wir sind jeden Tag raus auf die Piste. Das Beste an solchem bescheidenen Wetterverhältnissen ist, dass man fast allein auf der Abfahrt ist und seinen ganz persönlichen Stil fahren kann.

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Und nachdem sich der Winter dann so richtig gezeigt hat und uns bzw. unser Auto bis zur Unkenntlichkeit eingeschneit hatte, ging es für uns wieder zurück nach Prag. Wo vom Winter jedoch nur ein kleiner Rest zu spüren war.

Der restliche Januar war hingegen gemütlich und außer eine paar wenigen Schneeflocken auch nicht richtig winterlich. Obwohl ein7zwei Tage gab es ihn doch, den Winter. Da haben wir unsere Schneeschaufel aus der hintersten Ecke der Garage holen können. Und wer konnte diesen Einsatz kaum erwarten? Unser jüngstes Familienmitglied. Ganz begeistert war, er den Schnee von einer Seite zur nächsten zu befördern und natürlich auch für sich einen kleinen Teil zu sicher, um einen Schneemann zu bauen. Leider war der meiste Teil bereits nach der Schule wieder geschmolzen.

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Aber noch ein wenig bleibt uns der kalendarischer Winter erhalten und vielleicht kommen da noch ein paar Flocken zu uns, damit es für eine Rodelpartie reicht.

Und nun schließt der Januar seine Türen und der Februar öffnet dafür seine. Dies bedeutet für uns noch einmal etwas Zeit im Schnee zu verbringen. Auf eine Woche Skiurlaub können wir uns freuen und ich denke, dies mit jeder Menge weißer Pracht. Den Winter können wir somit noch einmal in vollen Zügen genießen. Und vielleicht haben wir auch Glück mit österreichischen  Kaiserwetter. Drückt uns die Daumen…

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In diesem Sinne wünsche ich Euch einen zauberhaften, vielleicht auch etwas verschneiten, gemütlichen Februar.

Auf ein baldiges Wiedersehen…

Stefanie

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