Fist days living abroad…

*

wo ist die Zeit bloß geblieben. Wir haben März und ich warte auf den Frühling. Wartet Ihr mit? Und während ich so warte und erste Blumen Pflanze für unsere Blumentöpfe vor dem Haus, möchte ich Euch wieder ein Stück in mein Leben im Ausland mitnehmen.

In unserem neuen zu Hause angekommen und nachdem alle Kisten, Koffer verstaut und alle Möbel wieder aufgebaut waren, ging es los unser Leben in einem neuen Land. Da wir vor drei Jahren genau zum Sommer umgezogen sind und sein neues Kindergartenjahr erst im Spätsommer startete, hatten wir drei volle Monate um uns einzuleben. Eine wirklich lange Zeit und sicher nicht nur für mich, sondern auch für ihn. Denn sicher hat er seine Freunde vermisst, daher hatte ich zu Beginn folgende Idee, um ihm ab und zu den Umgang mit Kindern in seinem Alter zu ermöglichen.

Wie wäre es mit einer Einrichtung, die er vielleicht ein- bis zweimal die Woche besuchen könnte, um so neue Freunde zu finden. Und vielleicht auch über diesen kurzen Zeitraum hinaus, denn dies war nur eine Zwischenlösung. Doch wo finden und was? Wichtig war mir zudem, dass es nicht zu kompliziert zu erreichen war, denn ich wollte ungern mit dem Auto in die City fahren.

Und nach ein wenig Recherche hatte ich doch tatsächlich etwas gefunden und dies sogar ganz in unserer Nähe. Einen Kindergarten für tschechischsprachige und englischsprachige Kinder. Und das wollte ich ausprobieren. Also fix eine E-Mail geschrieben und ein paar Tage später das Fahrrad geschnappt und hingefahren. Schneller wäre es sicher gewesen den Telefonhörer in die Hand zu nehmen, um mich ganz unverbindlich zu informieren, aber das hatte ich mir zu dem Zeitpunkt noch nicht getraut.

Am Kindergarten angekommen wurden wir herzlich empfangen, in das morgendliche Begrüßungsritual miteinbezogen und uns bzw. mir wurde alles genau geklärt. Mein kleiner Schatz hat sich da mehr mit dem Erkunden der Gegebenheiten beschäftigt und ich hatte das Gefühl, hier könnte es Ihm gefallen. Jedoch ist es damals nur bei diesem einen Besuch geblieben. Dafür gab es zwei Gründe. Dies war zum einen, dass ich mir die Einrichtung räumlich ein bisschen größer vorstellt und ich die Befürchtung hatte, dass es Ihm womöglich nicht genug ausgelastet hätte. Und mir nach der Euphorie, ihm eine wenig Abwechslung zu bieten (und nicht immer nur mit Mutti zu spielen) bewusst wurde, dass es ihm vielleicht nach der Eingewöhnung nicht leicht fallen würde wieder den Kindergartenplatz zu wechseln.

Also blieb er bei mir zu Hause und wir haben die Zeit des Sommers zusammen genossen.

Und nun warten wir schon auf den dritten Sommer hier in der Tschechischen Republik. Mal sehen, was er diesmal für uns bereit hält. Hoffentlich ganz viele Eiscreme.

***

Denn ich liebe Eiscreme und diese Jahr möchte ich gern einige Rezepte ausprobieren, um meine Eismaschine mal so richtig ausführlich zu nutzen.

Ahoi Stefanie

1 Kommentar

  1. Liebe Stefanie, ich finde es sehr spannend, in einem anderem Land zu leben, sei es auch nur für eine begrenzte Zeit. Eine Erfahrung, die einem keiner nehmen kann.
    Weiterhin alles Liebe,
    Doreen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.