Restart – Neustart im Ausland

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als ich voriges Jahr mein ganz persönliches Projekt zum Leben erweckt habe, stand folgende Idee dahinter: Euch mein Leben als Frau eines Expats, in meinem Fall in Prag, näher zu bringen. Und vielleicht denjenigen, denen dieser Schritt bevor steht, die Angst oder Aufregung zu nehmen. Aber ganz entscheidend für mich ist, Euch ein Stück in mein derzeitiges Leben mitzunehmen und Euch zu inspirieren die Dinge des Alltags einmal auf einer anderen Perspektive zu betrachten.

Doch bis jetzt habe ich Euch darüber noch nichts weiter erzählt. Es ist gar nicht so einfach für dieses Thema einen Anfang zu finden, aber ich hoffe mit diesem Post gelingt es mir. Vor allem, weil wir nun, statt der zu Beginn geplanten drei Jahre, insgesamt 5 Jahre in der Tschechischen Republik leben werden. Wobei wir da gleich beim ersten Punkt wären, der das Leben eines Expats sehr beeinflussen kann. Man lebt immer damit, dass es zwar einen gewissen Plan gibt, dieser sich jedoch durchaus kurzfristig ändern kann. Besonders spannende wird dann die Zeit, wenn das Ende des Aufenthaltes immer näher rückt. Noch ist es nicht unser Thema, aber natürlich befindet es sich in gewisser Weise im Hinterkopf. Vielleicht ganz weit hinten und verdeckt von anderen aktuellen Situationen, aber es ist da.

Nun aber mal zum Punkt: Wie ist es, das Leben mit Familie in einem anderen Land, mit andern Gegebenheiten, Bedingungen und Menschen?

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Eine Sache noch bevor ich starte, natürlich werde ich in nur einem Artikel nicht alles zur Sprache bringen können, aber das möchte ich auch nicht. Es schwebt mir vor lieber immer Stück für Stück Euch meine Erfahrungen, Empfindungen und Tipps weiterzugeben. Gern könnt Ihr mir auch gern jederzeit Kommentare hinterlassen oder liebend gerne Fragen stellen.

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Jetzt ist es in unserem Fall natürlich so, dass das neue Land sich nicht zu sehr von unserem Herkunftsland Deutschland unterscheidet. Dazu hatte ich bereits einige Worte in einem früheren Blogbeitrag niedergeschrieben.

Doch gibt es einen entscheidenden Unterschied, die Sprache, welche gar nicht so einfach zu erlernen ist. Zu Beginn war ich voll motiviert die Sprache zu lernen und habe mich auch gleich für einen Sprachkurs angemeldet, aber ich muss ehrlich zugeben, dass ich nach dem Ende der ersten Kurseinheit nicht weiter gemacht habe. Was jedoch nicht bedeutet, dass ich der Sprache keine zweite Chance gebe.

Aber es gibt Aspekte, die mich irgendwie immer wieder daran hindern tschechisch zu lernen, zum einen liegt es natürlich an mir 🙂 und zum anderen gibt es oft keine Notwendigkeit, um sie zu sprechen. Klingt komisch, ist aber leider so. Denn unser Sohn geht auf eine englischsprachigen Schule, somit sprechen wir viel englisch und hinzukommt, dass es in einer internationalen Hauptstadt doch recht einfach ist, sich mithilfe der englischen Sprache zu verständigen. Und bevor ich mich mit meinen wenigen Vokabeln über Wasser halte, rutsche ich wie automatisch ins Englische hinüber.

Das hat wiederum den großen Vorteil, dass meine vorherige Furcht in englischer Sprache zu kommunizieren, verschwunden ist. Da spreche ich einfach drauf los und es ist nicht entscheidend, ob das Wort, der Satz 100% grammatikalisch richtig ausgesprochen ist, nein es geht, um das Ziel verstanden zu werden, um Menschen zu finden mit denen man sich auszutauschen kann. Die Scheu einen Fehler zu machen schwindet und das is auch gut so. Ich bin sicher nicht perfekt, aber etwas Zeit zum Üben bleibt mir ja noch und diese werde ich nutzen, damit die englische Sprache und ich noch richtig gute Freunde sin können.

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Das soll erst eimal als Einstieg gewesen sein. Nun wünsche ich Euch eine zauberhafte Woche und ich hoffe wir lesen uns bei meiner nächsten Folge “My Life” wieder.

Ahoi Stefanie

 

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