Before we started…

*

hallo lieber Februar. Ja der erste Monat des Jahres ist vorbei und ich möchte euch gern wieder ein wenig in mein Leben nach Prag entführen.

Seit fast 3 Jahren ist die Tschechische Republik mit seiner wunderschönen Hauptstadt beziehungsweise eines kleinen Vorortes, unser Lebensmittelpunkt. Und ich muss im Nachhinein sagen, dass die Umstellung gar nicht so schwer war.

Als ich davon erfuhr, dass es für uns die Möglichkeit gibt, als Familie nach Prag (ich kann mich noch ganz genau an den Tag erinnern im Spätsommer, nicht das Datum, aber ich weiß noch, dass wir alle im Garten waren und ich mit der Wäsche beschäftigt habe) zu gehen und für 3 Jahre da zu leben, war ich doch recht entspannt und bereit mich in dieses Abenteuer einzulassen. Immer mit dem Gedanken daran, dass unsere Familien nicht weit entfernt wohnen.

Nun ging es los mit der Planung doch, bevor wir richtig mit dem Projekt Expat starteten, wartete noch eine andere Herausforderung auf uns, von der ich Euch gern berichten möchte und deren Umsetzung bereits einige Jahre in der Luft lag, aber vor deren Inangriffnahme wir uns immer wieder etwas gesträubt.

Es war unsere Hochzeit…

***

Wirklich lange (genau genommen 5 Jahre) wussten wir nicht so richtig das Thema anzugehen und die Fragen, wo wollen wir feiern, wie viele Personen möchten wir einladen, konnten wir nie so richtig für uns beantworten. Und dann stand diese große Veränderung ins Haus und wir wussten…jetzt ist unser Moment gekommen.

Schon immer war es eine Idee von mir im ganz kleinen Kreis zu feiern, dies hieß für mich, mein beiden Herzensmenschen, unser Herzenshund und ich. War nur noch die Frage, wo wir uns das Jawort geben wollen. Da wir zu diesem Zeitpunkt im hohen Norden gewohnt haben, sollte unsere Hochzeit uns daran stets erinnern. Und was passt da besser als ein Leuchtturm auf einer Nordseeinsel?

***

So fiel unserer Entscheidung auf Wangerooge. Und es war zauberhaft. Nur wir und das Meer. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn im November (unser Hochzeitsmonat) waren wir gefühlt die einzigen Besucher auf der Insel. Es war grau, nebelig, kalt, aber unheimlich romantisch, gemütlich, idyllisch, friedlich und auf eine wunderbare Weise still. Der Nebel hatte uns komplett umhüllt beim Drachensteigen, spazieren gehen und es fühlte sich toll an. Oft nimmt man diese Momente viel zu wenig wahr, daher ist es umso wichtiger, sich dieser Augenblicke anzunehmen, sie voll auszukosten mit seinen Lieben, um sie sich immer wieder ins Gedächtnis zurückzuholen.

Eines steht daher für uns fest, irgendwann werden wir wiederkommen im November und unseren x-ten Hochzeitstag feiern.

***

Werbung…Die Fotos sind von der lieben Yasmin von https://www.yphotography.de

Und nachdem dieses eine Abenteuer erfolgreich beendet wurde, stand das Nächste bereits in den Startlöchern. Der Umzug in ein neues Land.Mehr darüber könnte Ihr unter der Kategorie “My Life” lesen.

 

Ahoi Stefanie

Weiterlesen

Restart – Neustart im Ausland

*

als ich voriges Jahr mein ganz persönliches Projekt zum Leben erweckt habe, stand folgende Idee dahinter: Euch mein Leben als Frau eines Expats, in meinem Fall in Prag, näher zu bringen. Und vielleicht denjenigen, denen dieser Schritt bevor steht, die Angst oder Aufregung zu nehmen. Aber ganz entscheidend für mich ist, Euch ein Stück in mein derzeitiges Leben mitzunehmen und Euch zu inspirieren die Dinge des Alltags einmal auf einer anderen Perspektive zu betrachten.

Doch bis jetzt habe ich Euch darüber noch nichts weiter erzählt. Es ist gar nicht so einfach für dieses Thema einen Anfang zu finden, aber ich hoffe mit diesem Post gelingt es mir. Vor allem, weil wir nun, statt der zu Beginn geplanten drei Jahre, insgesamt 5 Jahre in der Tschechischen Republik leben werden. Wobei wir da gleich beim ersten Punkt wären, der das Leben eines Expats sehr beeinflussen kann. Man lebt immer damit, dass es zwar einen gewissen Plan gibt, dieser sich jedoch durchaus kurzfristig ändern kann. Besonders spannende wird dann die Zeit, wenn das Ende des Aufenthaltes immer näher rückt. Noch ist es nicht unser Thema, aber natürlich befindet es sich in gewisser Weise im Hinterkopf. Vielleicht ganz weit hinten und verdeckt von anderen aktuellen Situationen, aber es ist da.

Nun aber mal zum Punkt: Wie ist es, das Leben mit Familie in einem anderen Land, mit andern Gegebenheiten, Bedingungen und Menschen?

***

Eine Sache noch bevor ich starte, natürlich werde ich in nur einem Artikel nicht alles zur Sprache bringen können, aber das möchte ich auch nicht. Es schwebt mir vor lieber immer Stück für Stück Euch meine Erfahrungen, Empfindungen und Tipps weiterzugeben. Gern könnt Ihr mir auch gern jederzeit Kommentare hinterlassen oder liebend gerne Fragen stellen.

***

Jetzt ist es in unserem Fall natürlich so, dass das neue Land sich nicht zu sehr von unserem Herkunftsland Deutschland unterscheidet. Dazu hatte ich bereits einige Worte in einem früheren Blogbeitrag niedergeschrieben.

Doch gibt es einen entscheidenden Unterschied, die Sprache, welche gar nicht so einfach zu erlernen ist. Zu Beginn war ich voll motiviert die Sprache zu lernen und habe mich auch gleich für einen Sprachkurs angemeldet, aber ich muss ehrlich zugeben, dass ich nach dem Ende der ersten Kurseinheit nicht weiter gemacht habe. Was jedoch nicht bedeutet, dass ich der Sprache keine zweite Chance gebe.

Aber es gibt Aspekte, die mich irgendwie immer wieder daran hindern tschechisch zu lernen, zum einen liegt es natürlich an mir 🙂 und zum anderen gibt es oft keine Notwendigkeit, um sie zu sprechen. Klingt komisch, ist aber leider so. Denn unser Sohn geht auf eine englischsprachigen Schule, somit sprechen wir viel englisch und hinzukommt, dass es in einer internationalen Hauptstadt doch recht einfach ist, sich mithilfe der englischen Sprache zu verständigen. Und bevor ich mich mit meinen wenigen Vokabeln über Wasser halte, rutsche ich wie automatisch ins Englische hinüber.

Das hat wiederum den großen Vorteil, dass meine vorherige Furcht in englischer Sprache zu kommunizieren, verschwunden ist. Da spreche ich einfach drauf los und es ist nicht entscheidend, ob das Wort, der Satz 100% grammatikalisch richtig ausgesprochen ist, nein es geht, um das Ziel verstanden zu werden, um Menschen zu finden mit denen man sich auszutauschen kann. Die Scheu einen Fehler zu machen schwindet und das is auch gut so. Ich bin sicher nicht perfekt, aber etwas Zeit zum Üben bleibt mir ja noch und diese werde ich nutzen, damit die englische Sprache und ich noch richtig gute Freunde sin können.

***

Das soll erst eimal als Einstieg gewesen sein. Nun wünsche ich Euch eine zauberhafte Woche und ich hoffe wir lesen uns bei meiner nächsten Folge “My Life” wieder.

Ahoi Stefanie

 

Weiterlesen

New Year – neues Glück und ein neues Rezept

*

seid Ihr gut in das neue Jahr gestartet mit dem einen oder anderen Vorsatz vielleicht?

Vorsätze direkt habe ich nicht und hatte ich ehrlich gesagt auch noch nie so wirklich. Nur eine Sache wünsche ich mir, dass das neue Jahr voller Gesundheit, zauberhaften und wunderbaren Momenten steckt. Aber auch positive Herausforderungen sollte es bereit halten, die gemeistert werden wollen und natürlich die Weiterentwicklung meines Blogs. Ich bin sehr gespannt, wohin die Reise mich führt und ich wünsche mir, dass Ihr dabei seid.

Euch wünsche ich natürlich ebenfalls nur das Beste für

ZWEITAUSENDACHTZEHN.

Und was passt neben Neujahrsgrüßen noch in den Monat Januar? Genau…Suppen. Zumindest für mich, denn ich bin ein richtiger Suppenfan. Und daher folgt gleich noch ein weiteres Rezept, welches wirklich sehr einfach in der Zubereitung ist.

Da ich leider mit den Mengenangaben nicht immer so genau bin, werde ich Euch meine Zutatenanzahl nennen. Die Mengen kannst Du dann gern nach Deinen Bedürfnissen variieren.

Also Du nimmst 1 Packung Hackfleisch und 1 Stange Lauch. Während Du den Lauch in halbe Ringe schneidest, kann das Hackfleisch bereits im Topf etwas anbraten. Wenn es etwas Farbe bekommen hat, einfach den geschnittenen und gewaschenen Lauch mit anschwitzen. Dazu kommen dann in Scheiben zerteilte Champions und in dünne Streifen geschnippelte Paprika. Und das waren beinahe alle Komponente. Abgelöscht habe ich, nachdem das Hackfleisch und das Gemüse schön Farbe bekommen haben, mit Brühe. Und da ich noch 1 Dose Kokosmilch in meinem, erst nach Weihnachten aufgeräumten Vorratsschrank gefunden habe, ist diese direkt mit in die Suppe gewandert. Abgeschmeckt habe ich abschließend mit Salz, Pfeffer, Sojasoße und Kukuma.

***

Nun hoffe ich, dass ich Euch den Winter wieder etwas schmackhafter machen konnte. Wobei bei Prag nicht wirklich Winter ist. Aber vielleicht wird sich dies ja noch ändern. Habt es fein.

Ahoi Stefanie

 

Weiterlesen