Autumn holidays so close

Ahoi liebe Leser,

Oder besser gesagt guten Morgen. Es ist der Morgen nach der Zeitumstellung und ja was soll ich sagen. Seit 5:00 in der früh sind wir mehr oder weniger wach. Denn, wie sicher die Mamas unter Euch wissen, ist die Zeitumstellung mit kleineren Kindern gar nicht so einfach.

Somit hoffe und wünsche Euch, dass Ihr Euren Morgen, falls er ebenfalls so zeitig gestartet ist, gut übersteht.

Und da ich nun einmal wach bin und das auch eine sehr kreative Zeit sein kann, startet ich mit einem kleinen Urlaubsbericht zu unserem Herbsturlaub im Riesengebirge.  Bevor wir uns jedoch dazu entschlossen hatten, standen viele andere Ideen auf dem Gedankenzettel, wie zum Beispiel Rom, Athen oder Dubai.

Aber oft liegt das Gute so nah und da unseren Lebensmittelpunkt im Moment Prag ist und wir einen prima Tipp von meiner lieben Nachbarin bekommen haben, fiel unsere Entscheidung auf das Hotel im Riesengebirge. Ein wirklich schönes Haus (und hundefreundlich) mit allem was das Herz begehrt vom Billardtisch, über leckeres Frühstück, prima Spielzimmer und Computerraum für die Größeren bis hin zum eigenen Schwimmbad mit Sauna und täglich einer guten Auswahl zum Abendessen und das nicht nur für die Erwachsenen. Und nicht zugvergessen das Kaminzimmer, welches sich direkt an den Essbereich anschließt. An verschneiten Wintertagen kann man da sicher urige, gemütliche Abende verbringen.

Doch das beste am Hotel ist die Lage. Es befindet sich oben auf dem Berg in 1217m Höhe. Im Winter ist die Anreise sicher nicht so einfach, aber wir hatten da noch Glück. Vorsicht ist jedoch angebracht bei der Durchfahrt des Gebirges, da Wildwechsel zu dieser Zeit keine Seltenheit ist. Und auch wir haben zwei Rehe und einen Hasen gesehen.

Und das Zweitbeste war, dass wir die Unterkunft fast allein für uns hatten und somit auf den Wanderwegen die meiste Zeit allein unterwegs sein konnten. Obwohl nicht ganz so einsam, denn Nebel, Nieselregen, Regen und Wind waren öfters unsere Begleiter :). Aber sich einzumummeln und dann die Natur zu erkunden war einfach wunderschön. Ich persönlich mag es zu dieser Jahreszeit draußen zu sein und die frische Luft und die Stille zu genießen. Leider machen wir diese Art von Urlaub eher selten oder besser gesagt nehmen wir uns die Zeit zu wenig, um einfach loszuwanden. Es war traumhaft einfach stehen zu bleiben, tief durchzuatmen und den Nieselregen auf dem Gesicht zu spüren. Und auch wenn unserer kleiner Mann ab uns zu gemeckert hat, hat er klasse mitgemacht und durchgehalten. Somit ein großes Lob an ihn, falls er diesen Artikel irgendwann einmal lesen sollte.

Vom Hotel aus konnten wir zudem auch sehr gut die umliegenden Ortschaften und Landschaften erkundigen. Unsere Ziele waren Harrachov und seine Sprungschanzen, Špindlerův Mlýn mit der Špindlerova bouda und die Schneekoppe. Am abenteuerlichsten war sicher der Abstieg von der Špindlerova bouda, mit wirklich starkem Nebel und Wind im Gepäck.

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Und unten erwartete mich dieses tolle Motiv.

Natürlich ist bei diesem Wetter in den Bergen und um diese Saison die Kleidung ganz entscheidend. Und auf jeden Fall würde ich Euch Wanderkleidung empfehlen., welche (in meinem Fall) aus einer bequemen, leicht angerauten Wanderhose, einer Art Strickjacke mit leichtem Kragen und einer wasserdichten Regenjacke bestand, die wirklich jedem leichten aber auch stärkerem Schauer, standgehalten hat. Und ganz wichtig eine warme Mütze.

Besonders wichtig, war diese Kleidungsausrüstung auf der Schneekoppe, denn da oben pfiff uns der Wind ordentlich um die Ohren und es waren höchstens 3 Grad Celsius. Nach einem treppenreichen Aufstieg, welcher schwieriger war als gedacht (besonders für unseren Hund) hatten wir eine traumhafte Aussicht über das Riesengebirge bis ins Tal.

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Blick auf die Schneekoppe

Oh ich könnte Euch noch so viel mehr Bilder zeigen, aber ich möchte es jetzt erst einmal dabei belassen.

Erzählt mir doch gern, was Ihr in den Herbstferien gemacht habt oder ob Ihr es mögt bei Wind und Nebel wanden zu gehen? Auf Euer Feedback freu ich mich. Laßt es Euch gutgehen.

Ahoi Stefanie

 

 

 

 

 

 

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